Schreibmarathon ENDE, Romanschreiben ANFANG

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Wie erwartet, konnte ich den Schreibmarathon zwar nicht zu Ende schreiben, aber mit meiner Geschichte bin ich trotzdem gut vorangekommen. Ich hab eine kurze Kapitelübersicht fertig und den Anfang noch einmal in mehrere Kapitel aufgeschlüsselt. Die ersten Kapitel sind jetzt … Weiterlesen

Schreibmarathon Tag 27

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Also nun steht fest, dass ich den Schreibmarathon nicht mehr „schaffen“ kann. Es ist Tag 27 und ich komme wohl nicht mal mehr bis zur Hälfte. Allerdings war das ja auch dieses Jahr überhaupt nicht Sinn der Sache. Der Sinn war, schon mal etwas Text zu den ganzen Planungen zu schreiben, die ich bisher zu meinem Roman angestellt habe. Der Anfang ist jetzt viel klarer, spannender und besser geworden. Ich schätze, dass ich den schon fertig schreiben könnte. Inzwischen habe ich die Aufgabe mit der Kapitelübersicht auch „fertig“. Es hätte vielleicht etwas ausführlicher sein können, aber daran werde ich noch arbeiten. Im Mittelteil habe ich bisher 12 Kapitel. Vermutlich werde ich einige Inhalte so sehr ausschreiben, dass am Ende mehr Kapitel entstehen, aber für den Moment gibt die Kapitelübersicht einen guten Überblick darüber, wie die Geschichte aufgeteilt sein wird. Einiges ist klarer, logischer und Denkfehler kann ich besser erkennen. Das war ein notwendiger Schritt und JETZT kann ich weiter schreiben. JETZT macht es wieder Spaß und JETZT denke ich, dass der Roman tatsächlich mal fertig werden kann. Es hat sich auch herauskristallisiert, dass die Art, wie ich schreibe, mehr zum Liebesroman passt, als zum Thriller.

Schreibmarathon Tag 15

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Tag 15. Heute ist Halbzeit. Ich sollte eigentlich 25000 Wörter haben, was leider nicht geklappt hat und ich werde wohl auch noch eine Zeit lang hinterherhinken. Zusätzlich zu meinen Erkältungs- und Augenschmerzen habe ich nun auch Schmerzen in meinem Schreibarm bekommen (und das, obwohl ich mit beiden Armen schreibe und nach drei bis vier Tagen Pause?). Aber ich bekomme langsam eine Idee davon, wie die Geschichte später aussieht. Und ich bin froh, zumindest die Anfangsmotivation des Schreibmarathons genutzt zu haben. Den Mittelteil habe ich nun aus Gründen der Übersichtlichkeit in drei Teile aufgeteilt. Den vorderen, den mittleren und den hinteren Mittelteil. Jeder Teil ist in Kapitel aufgeteilt, die sich später noch verändern können. Auch, was die Zeiten und die Perspektive angeht, in der ich schreibe, muss später noch einmal alles überarbeitet werden. Im Dezember schreibe ich dann einfach weiter. Es ist mir nicht wichtig, den Schreibmarathon zu schaffen, sondern nur, meinen Roman zu schaffen. Das schaffe ich nun mal nicht in einem Monat, das wusste ich ja schon. Es ist sehr schwer, nach drei Tagen Pause wieder anzufangen. Aber nach den ersten Sätzen, wenn man erst mal wieder drin ist, geht es. Heute musste ich den Nachnamen einer meiner Figuren nachschlagen. Peinlich. Ich sollte schon meine Figuren alle in- und auswendig kennen, oder? Aber man muss auch mal großzügig zu sich selbst sein.

Schreibmarathon Tag 10

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Tag 10. Das Problem bei so einer Sache wie dem Schreibmarathon ist, dass man die Motivation zu verlieren droht, sobald man annehmen muss, dass man das Ziel ohnehin nicht mehr erreichen kann. Es ist der zehnte Tag, ich habe ca. 16516 Worte geschrieben. Das ist etwas weniger, als ich sollte, aber okay, dafür, dass ich mich habe ablenken lassen. Auch, wenn ich einen Tag nichts geschrieben habe, habe ich danach wieder angefangen. Ich habe zwischendurch geordnet und sortiert, dann wieder geschrieben. Es war manchmal einfach nur diese Schwelle des wieder anfangen, die ich überschreiten musste, dann lief es von alleine weiter.

Schreibmarathon Tag 7

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Tag 7. Heute habe ich nur an der Kapitelübersicht gearbeitet, da ich sonst nicht mehr weiter komme. Ich bin jetzt mit dem Anfangsteil fertig. Die Mitte, so sagte man mir beim Fernstudium, sollte für meine geplante Handlung gerne mindestens 300 Seiten lang sein. Also mache ich vorläufig mal 10 Kapitel daraus, zu je 30 Seiten. Das müsste passen. Aber bevor ich weiter schreiben kann, muss ich den Inhalt planen, denn improvisieren ohne Plan, lenkt mich zu sehr von meiner Handlung ab. Das kenne ich ja schon. Also die kurze Zusammenfassung von dem, was ich schreiben möchte in zehn Teile aufgeteilt, die ich jetzt noch in eine richtige Kapitelübersicht umwandeln muss. Um heute für den Schreibmarathon doch noch einige Wörter zu schaffen, könnte ich auch noch mal weiter den Anfang überarbeiten. Aber ich kann auch morgen mehr machen.

Schreibmarathon Tag 6

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Tag 6. Ich habe schon für 6 Kapitel die Grundsubstanz geschrieben und einige neue Ideen für die Szenen bekommen. Insgesamt immerhin schon 11985 Worte, worauf es aber nicht in erster Linie ankommt. Es ist später viel leichter, wenn man schon zu allem ein wenig Text hat. Das muss nicht von Anfang an perfekt sein. Es fiel mir heute weitaus schwerer, mich zu konzentrieren, aber die Mindestanzahl an Worten habe ich immerhin geschafft. Mehr geht nicht. Muss auch nicht. Es gibt andere Tage, an denen ich dann wieder mehr schaffen werde. Was mir Sorgen macht, ist, dass in meiner Planung nun der Anfang vorbei ist und der Mittelteil beginnt, aber noch nicht alle Figuren ausführlich vorgestellt wurden. Vielleicht muss das ja auch nicht. Die beiden Hauptpersonen und ihre Gegenspieler und Unterstützer habe ich immerhin schon ausführlich vorgestellt. Man soll ja nicht alles gleich in den Anfang packen. Er soll spannend sein, in die Geschichte ziehen, eine Orientierung bieten oder so. Sonst nichts.

Schreibmarathon Tag 5

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Tag 5. Was soll ich sagen, ich hab es tatsächlich geschafft, mehr zu schreiben, als ich »soll«. Eines dieser Kapitel ist ganz grob gestrickt und bietet unglaublich viel Raum für spätere Überarbeitungen. Sehr, sehr viel Raum. Den Anfang habe ich mir schon zwischendurch vorgenommen, obwohl es zeitraubend ist, während des Schreibens zu überarbeiten, aber man ist auch noch mitten in der Geschichte drin, was ein Vorteil ist. Ich schreibe nun die Kapitelübersicht und den Rohtext gleichzeitig, überarbeite die Kapitelübersicht, wenn ich was im Rohtext verändere und ändere den Rohtext, wenn ich was an der Kapitelübersicht verändere. Das gibt mir zu denken, denn so soll es ja vermutlich nicht sein. Erst der Plan, dann der Text, oder? Aber kann jemand, mit so wenig Erfahrung, den Text schon so so gut durchplanen? Ich will pro Kapitel höchstens eine Seite planen. Sonst wird die Planung am Ende mehr Arbeit, als der eigentliche Text. Es gibt so viele Möglichkeiten, eine Szene zu schreiben. Wann es günstig ist, die Perspektive zu wechseln, wie man anfängt, wie man Spannung oder überhaupt Emotionen reinbringt. Allein die Dialoge! Im Moment schreibe ich nur irgendwas hin, was irgendwie grob zum Plan passt. Der Rohtext ist dann im Grunde genommen der eigentliche Plan für das Endergebnis. Keine Ahnung, ob das richtig ist, aber wenn ich erst die Kapitelübersicht fertigmachen würde, könnte ich den Schreibmarathon nicht mitmachen und würde den kostbaren Motivationsschub verlieren.

Schreibmarathon Tag 4

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Heute ging es mir schon wieder so gut, dass ich eine Weile ohne Brille geschrieben habe. Mit Brille ist es aber leichter. Bevor sich wieder das absolute Chaos in meinen Text einschleicht, habe ich erst mal die Kapitelübersicht überarbeitet. Natürlich zählt das nicht für den Schreibmarathon, das ist klar. Trotzdem war es notwendig. Dann habe ich die vier Kapitel in eine Datei kopiert und angefangen, es ebenfalls zu überarbeiten, eben nach Vorlage der Kapitelübersicht. Zwar hatte ich bisher jeden Tag mein Ziel von 3 1/2 Seiten erreicht, nicht aber die minimal notwendige Wortanzahl für den Schreibmarathon. Vermutlich, weil der Zeilenabstand so groß ist. Wie auch immer. Ich bin jetzt bei knapp 6000 Worten insgesamt, müsste aber schon 7000 Worte haben. Was wirklich zählt am Ende ist, dass ich jeden Tag ein Kapitel schaffe, damit ich später eine Grundlage zum überarbeiten habe. Es ist später aber nicht mehr so viel Arbeit, wenn ich mir, sagen wir mal alle vier Tage, die Sachen nochmal durchlese und ganz locker etwas verbessere, ohne es gleich alles perfekt hinkriegen zu wollen. Es ist jetzt schon halb Neun und ich habe keine Ahnung, ob ich heute noch weiter mache, bis ich die 7000 Worte voll habe. Zeit und Ideen sind da, aber die Konzentration schwindet schon langsam.

Schreibmarathon Tag 3

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Heute ist der dritte Tag des Schreibmarathons und ich komme gut voran. Ich treffe aber auch auf immer mehr Probleme. Hat man schon einen Plan gemacht, kann man halt nicht mehr wild drauflos schreiben. Heute war ich anfangs überhaupt nicht mit dem zufrieden, was ich schrieb, es war total unmotiviert und klang eher wie eine Zusammenfassung von dem, was ich eigentlich schreiben wollte, und hab dann spontan, weil mich alles so nervte, drei ganze Seiten wieder gelöscht. Danach gelang mir etwas, was mehr meinen Vorstellungen entsprach. Aber ich habe Probleme mit der Zeit. Ich wollte den ganzen Text in der Gegenwart schreiben. Vielleicht sollte ich das erst beim überarbeiten entscheiden und dann umändern. Es ist schwer, immer daran zu denken. Außerdem merke ich jetzt auch sehr deutlich, wo mein Plan kleine Schwächen hat. Aber das ist gut und sinnvoll. Es war auch gut, nochmal komplett neu anzufangen, obwohl ich schon so viel zum Anfang geschrieben hatte, da ich jetzt eine sinnvolle Struktur schaffe, in die ich dann später gute Formulierungen und schöne Textpassagen aus den alten Versuchen einbauen kann. Vieles war auch für die Tonne. Schreiben hat viel mit modellieren zu tun. Man nähert sich seiner Idee immer mehr an.

Schreibmarathon Tag 2

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Auch am zweiten Tag des Schreibmarathons habe ich es irgendwie geschafft, mehr als genug Worte zu schreiben. Die Grundsubstanz der ersten beiden Kapitel ist gepflanzt worden. Beim späteren Überarbeiten kann ich mir dann überlegen, wie ich den rohen Text verbessern kann. Ich erkenne aber schon jetzt, dass man viel verbessern können wird. Das zu überarbeiten wird noch einmal harte Arbeit. Ich konzentriere mich jetzt aber erst mal auf die Gegenwart. Also auf den Schreibmarathon und die Kapitelübersicht, an der ich gleichzeitig arbeite. Es muss nicht beim ersten Versuch perfekt sein, kann es gar nicht. Es geht nur erst mal um die grundsätzliche Struktur. Mit Lesebrille geht es auch alles tatsächlich etwas einfacher. Etwas zu planen ist eine Sache. Etwas so zu schreiben, dass es auch wirkt, wie es wirken soll, ist eine andere. Wieder etwas dazugelernt.

Schreibmarathon Tag 1

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Heute war ich vor der Arbeit noch beim Optiker, um mich nach einer Lesebrille zu erkundigen. Lesen und auf den Bildschirm starren, fällt mir immer schwerer. Die ersten Tage muss ich aber noch ohne schaffen. Heute noch kein Wort geschrieben (außer Emails und dies hier). Meine Kapitelübersicht für den Roman ist zwar schon bis Kapitel 8 fertig, aber zum Anfang hab ich schon so viel. Soll ich da wirklich noch mal ganz neu anfangen? Macht man wohl so. Je mehr Text ich habe, desto mehr kann ich später wieder kürzen. Das macht Laune, oder? Egal, ich werde halt schreiben, ohne auf den Bildschirm zu starren. Starre ich halt auf die Tastatur. 3 1/2 Seiten müsste noch zu schaffen sein. Es ist ja erst 17:35 Uhr. Ich muss mir endlich eine Schreibroutine angewöhnen, sonst wird das mit dem zweiten Teil und den anderen Romanen auch nichts mehr. Jedenfalls nicht, bevor ich grauen Star kriege und erblinde. Wäre ja toll, wenn ich jemanden kennen würde, der auch beim Schreibmarathon mitmacht, aber man kann nicht alles haben. Das ist wohl überhaupt das Motto meines Lebens. Ich jammere hier nur herum, um mich vor dem Schreiben zu drücken. Also los jetzt.

Feedback ist so wichtig

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Vorbei sind die Zeiten, wo ich einfach nur so vor mich hingeschrieben habe. Es machte nichts, wenn ich die Sache niemals beendete, da es ja nur für mich war und die Hoffnung, jemals etwas veröffentlichen zu können, war sehr gering. … Weiterlesen

Wirklich schlimm ist das

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Bei meinen Versuchen, einen Roman zu schreiben, gerate ich immer wieder an einen Punkt, an dem alles, was ich bisher geplant hatte, irgendwie nicht zusammen passt. Immer wieder kommen mir gute Ideen, die ich dann aber nicht zusammen in den Text bringen kann. Ich erfinde Orte, die ich dann nicht benutze oder Personen, die zu viele Dinge auf einmal machen, was sich dann im Text unlogisch anfühlen würde. Immer wieder kommt die Situation, wo ich gute Ideen einfach fallen lassen muss, um die Geschichte als Ganzes zu retten. Das finde ich schlimm. Es ist grausam.

Ich kann mir einreden, dass ich alles, was ich nicht in diese Geschichte reinbringe, dann ja in meinen nächsten Romanen einbauen könnte und manchmal passt auch tatsächlich überraschend gut, aber es bleibt die zentrale Frage: Wann soll ich das denn alles schreiben?

Der Vorteil eines Fernstudiums

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Zunächst mal ist es gut, nicht immer alles mit mir selbst ausmachen zu müssen. Ich bekomme neue Ideen, Anregungen zur Verbesserung, bekomme den richtigen Weg gewiesen und muss Aufgaben in einer bestimmten Zeitspanne erledigt haben. Mit dem Fernstudium habe ich … Weiterlesen